Erststimme an die SPD – Warum

Wer einen Regierungswechsel will, wählt eine Oppositionspartei. Doch was passiert mit der Erststimme?

Mit der Erststimme wählt man den Kandidaten aus seinem Wahlkreis direkt. Gewonnen hat in einem Wahlkreis, wer die meisten Erststimmen auf sich vereinigt. Egal wieviele das sind, also auch dann, wenn es nur 20% sind. Der Kandidat zieht in den Bundestag ein.

Die CDU erreichte 2009 so alleine schon über 200 von 299 zu vergebenden „Direktmandaten“, die SPD ein paarundsechzig. Der Rest verteilte sich auf FDP und Linke und ein Sitz für die Grünen.

Wie man sieht, ging hier schon das Gros an die Schwarz-Gelbe Koalition. Die Opposition hatte sich aufgesplittert und musste damit scheitern. Deshalb ist es wichtig, als Oppositioneller mit der Erststimme den SPD Kandidaten zu wählen!

Nahezu kein Kandidat der kleineren Parteien hat auch nur die Spur einer Chance, direkt ins Parlament gewählt zu werden. Ein Wechsel der Regierung kann aber nur herbeigeführt werden, wenn die stärkste der Oppositionsparteien mit den Erststimmen unterstützt wird.

Mit der Zweitstimme wählt ihr einfach eure bevorzugte Partei. Euch ensteht kein Schaden. Im Gegenteil! Eurem Ziel, die bestehende Regierung abzulösen, rückt ihr so näher.

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